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So ging es los

Ein lang gehegter Traum wurde Wirklichkeit.

Fett prangten die Buchstaben auf den Plakaten „De Zuch kütt". Zum ersten Mal in der Geschichte Oedingens fand ein närrischer Umzug statt; mit stolzen 24 Nummern.
Aus einem spontanen Thekengespräch entstand die Idee, einen eigenen Zug ins Leben zu rufen. Dies war vor allem der Wunsch des amtierenden Prinzenpaares Dieter I. und Brigitte I. samt Gefolge.
Wolfgang Bachem und Dirk Holstein unterstütz die Oedinger Rheinhöhenfunken als Zugleiter. Sie regelten die wesentlichen Vorbereitungsarbeiten und mit einer perfekten Zugeinteilung sorgten sie für einen unvergeßlich schönen Start bei den Aktiven und bei den zahlreichen Besuchern. Dirk Holstein führte den Zug auf einem Aufsitzrasenmäher, genannt „MÄHTNIX I," an und Wolfgang Bachem kommentierte aus einem Fenster in der Wachtbergstraße den vorbeiziehenden Zug. Gegenüber auf einem großen Hänger versammelten sich Tollitäten, die aus allen Himmelsrichtungen zahlreich erschienen waren, um dieses erste Zugspektakel mitzuerleben. So richtig schön knubbel­voll standen sie dort, die „Karnevals­promis",ausgelassen schunkelnd und singend, eine Augenweide für alle an­wesenden Jecken. Als es endlich richtig losging, lies sich selbst der Regen für die Dauer des Zuges beeindrucken. Trockenen Fußes konnten so die Narren ihren Zug durchführen. Vorbei an den vielen Zuschauern, die sich in den von den Anwohnern herrlich geschmückten Straßen und Gassen von Oedingen versammelt hatten. Auch das Oedinger Kinderprinzenpaar Stefanie I. und Daniel I. hatten einen Riesenspaß beim Kamelle verteilen an das närrische Volk. In einer Kutsche zog das Oedinger Prinzenpaar hinter seinem Gefolge fast als letzte durch den Ort, gefolgt von „MÄHT NIX 2" gesteuert von Josef Moog der sich unmittelbar nach dem Zug äußerte: "Dauert es noch lang bis zum nächsten Jahr? Ich will nochmal!"