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Das war der Startschuß!

 

1994 am „Elften im Elften" mauserte sich Oedingen laut und stimmungsvoll zu einer kleinen karneva­listischen Hochburg im städtischen Ge­schehen. Erstmals in der Oedinger  Ortsge­schichte herrschte ein „Dreigestirn" über „Weh und Ach" der närrischen Scharen im Ort. Das Narrentreiben wurde von Freunden der fünften Jahreszeit mit Un­terstützung der Ortsvereine initiiert. Der Grundgedanke, einen eigenen Prinzen zu haben, reifte 1993 beim Karneval­sumzug in Werthhoven, an dem sich seit vielen Jahren Oedinger beteiligten. Nach sorgfältigen Vorbereitungen wurde das Dreigestirn mit dem Prinzen Rudi I. (Dick), der Jungfrau Heinz I. (Adams) und dem Bauern Adi I. (Pop­pelreuter) aufgestellt. In ihrem Gefolge die Ehefrauen, die ein feines Bild als Hof­damen abgaben. Als Hofmarschall gesell­te sich der „maitre d' plaisir" im Oedinger Vereinsleben, Toni Hillen.

 

Die Geburt der Oedinger-Rheinhöhen-Funken

Der 14. Juli 1995, ein zukunftsträchtiger, denk­würdiger Tag, an dem traditionsbewußte und dem Frohsinn ergebene Bürger den Verein „Oedinger-Rheinhöhen-Funken" gründeten. Die Initiatoren und mit der Vorarbeit betrauten Organisatoren waren unter anderen Dieter Holstein und Rudi Dick. Zwei tatkräftige Mitbürger, die schon in den vergangenen Jahren gelun­gene gesellschaftliche Veranstaltungen, besonders in der 5. Jahreszeit, auf die Beine gebracht haben. Im Ahle Saal trafen sich 18 Gründungsmitglieder um den Verein ins Leben zu rufen. Nachdem alle Hürden genommen, die Satzung ausgearbeitet war und die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte konnte richtig losgelegt werden. Der Zulauf an Mit­gliedern war enorm und in der großen Anzahl nicht erwartet worden.


Das waren die Gründungsmitglieder:

Rudi Dick, Roswitha Dick, Dieter Holstein, Brigitte Holstein, Dieter Schmitz, Uschi Schmitz, Karl-Heinz Wolter, Uschi Wolter, Klemens Weber , Rosemarie Göntgen, Günther Gries , Ute Gries, Adi Poppelreuther, Inge Poppelreuther , Sigrid Koch, Heinz Adams, Karin Adams, Maria Born.

 

 1996 Tolles Gründungsfest

24. August 1996 ab 17.00 Uhr auf dem Oedinger Grillplatz um 18.00 Uhr Kölsche Messe in der Gertrudiskirche Oedingen anschl. Festzug von der Kirche zum Grillplatz.


Ein kurzer aber knallharter Orkan drohte die gesamten Vorbereitungen für das große Gründungsfest der Oedinger Rheinhöhenfunken am Sam­stagabend in der Luft aufzu­lösen. Doch rechtzeitig zur Kölschen Messe ließ der Sturm nach. Die Stimmung unter den rund 300 Gästen erwuchs dann selbst zu einem mächtigen Orkan im Remagener Höhenort. Mit einer Kölschen Messe begann das karnevalistische Sommerspektakel in der St. Gertrudiskiche. Pastor Jochen Werner aus Rolandseck zelebrierte die Mundartmesse und stieß mit seiner Predigt auf geöffnete Ohren. Neubürger und Altbürger Oedingens finden nun nach seinem Dafürhalten in dem schnell gewachsenen Oedinger Karnevalsverein eine neue Heimat. In der Tat: Die Rheinhöhenfunken gründeten sich im Juli vorigen Jahres und verzeichnen heute schon über 100 Mitglieder. Zusätzlich ist der Stamm der Kinder und Jugendlichen für die Garden sprunghaft seit Mai dieses Jahres angewachsen.Und all denen, die den engagierten Oedinger Karnevalisten mit offenem Herzen Glück gewünscht hatten, die dem damaligen Dreigestirn (Rudi Dick, Heinz Adams und Adi Poppelreuter) und dem diesjährigen Prinzenpaar Brigitte und Dieter Holstein die Saaltüren geöffnet hatten, waren jetzt Gäste an der Grillhütte. Rund 300 Menschen, teils prächtig kostümiert, folgten der Ein­ladung des 1. Vorsitzenden Rudi Dick und seinem Elferratsgremium. In einem großen Festzug, unter musikalischer Führung der Rhein-Ahr-Spatzen und des Tambourcorpes Ülpenich, zogen die Kirchenbesucher zum Festplatz. Hier erwartete sie ein kleines Bühnenpro­gramm und eine gut auf­gelegte "Daniels Dancing Band". Gut gemischt waren die Melodienreigen - abwechselnd softige Schlager, Kölsche Tön und fetziger Rock luden zum Tanzen ein. Unter den Gästen einige Tollitäten: Aus Ülpenich das weibliche Dreigestirn, ebenfalls ein Dreigestirn aus Meckenheim-Flerzheim, das Remagener Kinderprinzenpaar Sascha Greiner und Carolin Schäfer, das Sinziger Prinzenpaar, Hans und Ingrid Schmidt aus Oberwinter, Prinz Siggi und Prinzessin Iris aus dem Römerort Remagen und Prinz Hermann aus Kripp, sowie die Oedinger Ortsvereine. Sie kamen alle mit großem Gefolge und wurden auch vom 1. Beigeordneten der Stadt Remagen, Hermann Josef Fuchs, dem Oedinger Ortsvorsteher Hans Kossin, dem BDK-Vorstandsmitglied Karl-Heinz Güttes und dem einheimischen Prinzenpaar Dieter und Brigitte willkommen geheißen.

Die Zeltmoderation ließ sich Vorsitzender Rudi Dick nicht nehmen. In toller Manier wickelte er das Programm ab.

Wie schon in der Freitagnacht, als es die große Disco gab, ging das Fest bis in die frühen Morgenstunden. Für den Freitag hatte das Team um Sven Holstein und Jürgen Hasenknopf für beste Unterhaltung und reichlich Nebel im Festzelt gesorgt. Am Sonntagnachmittag endete das Gründungsfest mit der "Familienfeier" der Rheinhöhenfunken. Ausgiebig feierten die Mitglieder unter sich und brachten ihre Angehörigen mit. Lellmann, die Prinzengarde um Kommandant Klaus Leicher, die "Fidele Möhnen" aus Lannesdorf, die Möhnegesellschaft Birresdorf, der Junggesellenverein Berkum und die KG Fritzdorf. Und vor allem galt der Dick'sche Dank den Oedinger Ortsvereinen: Feuerwehr, Junggesellenverein, Männergesangverein, Frauenchor, Sportverein, Möhne und den Vertretern der örtlichen politischen Parteien. Ein Lob gab es für die Kreisverwaltung Ahrweiler, die den in der Woche mächtig stinkenden Müllberg mit reichlich Aufschüttmaterial versiegelt hatte. Wie schon in der Freitagnacht, als es die große Disco gab, ging das Fest bis in die frühen Morgenstunden. Für den Freitag hatte das Team um Sven Holstein und Jürgen Hasenknopf für beste Unterhaltung und reichlich Nebel im Festzelt gesorgt. Am Sonntagnachmittag endete das Gründungsfest mit der "Familienfeier" der Rheinhöhenfunken. Ausgiebig feierten die Mitglieder unter sich und brachten ihre Angehörigen mit.

 

1997 Standartenweihe
Die junge Vereinigung der Rheinhöhenfunken hatte Ende Juni 1997 schon wieder einen Grund zu feiern, nämlich die Weihe der neuen Vereinsstandarte als Symbol der Zusammengehörigkeit. Eröff­net wurde mit einem Disco-Abend im Festzelt an der Grillhütte für alle Jugend­lichen und Junggebliebenen. Am näch­sten Tag um 17:00 Uhr wurde in einer „Kölschen Messe" die Vereinsstandarte geweiht und anschließend gings im Fest­zug zum Grillplatz, um den bunten Abend mit Tanz und sonstigen Lustbar­keiten zu veranstalten. Wie üblich klang am nächsten Tag das Fest aus mit einem Frühschoppen, Kaffee und Kuchen sowie Kinderbelustigungen.